Leserunde Between your Words
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Inhaltsverzeichnis

Between your Words – Mein Fazit zur gemeinsamen Leserunde

Ich habe in einem Blogger – Leserunde das Buch Between your Words (hier kommst Du zu meiner Buchvorstellung) von Emma Scott lesen dürfen.

Emma Scott, die auch das Buch Never Doubt (hier kommst Du zu meiner Buchvorstellung) geschrieben hat, ist schon lange eine meiner Lieblingsautorinnen, einfach weil sie immer besondere Geschichten schreibt. Mein erstes Buch von ihr war Never Doubt und auch dieses hatte eine besondere Geschichte und besondere Protagonisten.

Doch kommen wir zu Between your Words zurück.

In diesem Buch geht es um Thea, die unter einer besonderen Form der Amnesie leidet, die ihr nur 5 Minuten Zeitspanne gibt, bis sie ein Neustart hat.

Der zweite Protagonist ist Jim, er ist Hilfspfleger und hat von Anfang an einen besonderen Draht zu Thea. Man merkt richtig, dass er Thea helfen will und dass es vielleicht anders sein könnte als die Ärzte denken.

Erster Leseabschnitt zu Between your Words

Im ersten Leseabschnitt haben wir die Kapitel 1 bis 18 gelesen. Die Geschichte fängt mit einem Rückblick an, dem Tag als ihre große Schwester Delia ihre Abschlussfeier hat und alle zusammen zur Zeremonie fahren. Schon da hat man erfahren, dass Thea das malen sehr gern mag und auch ziemlich gut darin ist. Vom eigentlichen Unfall erfährt man allerdings nicht gleich etwas.

Im ersten Kapitel geht es mit dem Protagonisten Jim weiter. Er hatte eine schwierige Kindheit und ist nun auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch in der Klinik, in der auch Thea Patientin ist. Auf dem Weg dorthin findet er dann auch noch ein kleines Häuschen, dass für ihn perfekt zu sein scheint.

Ansonsten kommen im ersten Leseabschnitt noch ihre Schwester Delia, die einzige noch überlebende der Familie und Pfleger und Pflegerinnen der Klinik vor.

Delia ist die Schwester von Thea und ist für sie verantwortlich. Manchmal kam sie mir ein bisschen kalt rüber, doch in den wenigen Momenten, in denen sie ihre Schwester betrachtet, erkennt man, dass sie Thea über alles liebt und sie eigentlich nur beschützen will.

Und nach diesem Vorstellungsgespräch ist auch schon ihre erste Begegnung.

Thea betrachtet ein Ölgemälde im Flur vor dem Aufenthaltsraum und Jim stellt sich zu ihr, um mit ihr zu reden. Er denkt zuerst, dass sie vielleicht auch hier arbeitet.

Die beiden verstehen sich von Anfang an, sie sagt er habe gütige Augen und sie flirten ein bisschen miteinander. Deshalb fällt es ihm nicht auf, dass Thea eine Bewohnerin der Klinik ist, erst als sein Pflegekollege Alonzo ihm sagt das sie unter einer besonderen Form der Amnesie leidet, erkennt er das ihre Frage „Wie lang ist es her?“ zu ihrem Tagesablauf gehört. Denn einen Moment vorher, hat er ihren ersten Neustart miterlebt. Doch fassen kann er das alles nicht, denn Thea sieht nach außen hin so gesund und munter aus.

Im Laufe seiner Arbeitstage bekommt er ihre Neustarts immer wieder mit. Dennoch kann er es nicht glauben, dass man Thea gar nicht mehr helfen kann und als er das erste Mal ihre gezeichneten Bilder sieht, erkennt er darin ihre Hilferufe. Denn in ihren gezeichneten Bildern sind immer Wortketten geschrieben, die darauf schließen, dass ihr Gedächtnis vielleicht doch an manche Dinge erinnern kann. Aber niemand hört auf Jim, denn er ist ja nur der Hilfspfleger und so muss erst etwas schlimmes passieren, das man ihm Glauben schenkt. Trotzdem gibt Jim nicht auf und hat tatsächlich Erfolg damit, denn Thea geht es durch das Malen mit den Acrylfarben, der gemeinsame Spaziergang und die Musik hören besser.

Am Ende des ersten Leseabschnitts und des ersten Teils des Buches gibt es allerdings Hoffnung für Thea. Eine neue Ärztin nimmt sich ihrer an und tatsächlich scheint es Hoffnung für Thea zu geben.

Mein Fazit zum ersten Leseabschnitt

Wie ich schon am Anfang erwähnt habe, gehört Emma Scott zu meinen Lieblingsautorinnen, denn sie schreibt besondere Geschichten mit besonderen Protagonisten. Und so ist es auch bei Between your Words von Emma Scott.

Dieser erste Leseabschnitt hat mich schon sehr berührt. Was Thea erleiden musste, ist einfach schrecklich. Wie schlimm müssen die Gefühle für sie sein, denn im Laufe der Geschichte erfährt man ja, dass sie sich sehr wohl an bestimmte Szenarien erinnern kann. Und wie schlimm ist es, dass sie in dieser Endlosschleife festzustecken scheint. Aller fünf Minuten neustarten zu müssen und dann sich an die letzten Minuten nicht erinnern zu können, ist wirklich schrecklich. Doch nicht nur das, sie versucht sich ja zu erinnern und beschreibt ja immer dann ganz viel Leere in sich.

Stellt euch mal vor ihr könntet euch nicht an die ganzen schönen Momente in eurem Leben erinnern. Wäre das nicht absolut schrecklich?

Jim ist ein toller Protagonist und ich finde es einfach wunderbar, dass er Thea nicht sofort aufgibt, sondern hinter den Wortketten Hilferufe erkennt. Ich mag es sehr, wie er Thea auf seine Weise hilft und auch nicht aufgibt, selbst wenn seine Kollegen ihm nicht glauben. Er ist wundervoll als Freund und so einen Freund kann man sich nur an seiner Seite wünschen.

Was ich von Delia halten soll, weiß ich noch nicht. Klar sie ist die Einzige die Thea noch hat, aber trotzdem kann ich nicht verstehen wie sie so hart zu Jim sein kann. Er will Thea doch auch nur helfen. Und trotzdem kann ich irgendwie auch verstehen, dass sie vorsichtig anderen Menschen gegenüber ist, denn auch sie hat nur noch Thea. Ich hoffe einfach, dass sie mir im nächsten Leseabschnitt sympathischer wird.

Ich freue mich schon heute Abend mit dem zweiten Leseabschnitt anfangen zu können und dann zu erfahren ob und wie es mit Jim und Thea weiter gehen wird.

Zweiter Leseabschnitt zu Between your Words

Der zweite Leseabschnitt von Between your Words war ziemlich kurz. Aber umso mehr ist in diesem Abschnitt passiert.

Thea hat endlich ihre Behandlung und ihre OP und ihr Medikament bekommen. Gleich danach ist sie wieder ins Sanatorium gekommen und hat sich an alles und all ihre Pfleger erinnert. So auch an Jim und sie hat sich ebenfalls dran erinnert, dass er immer an sie geglaubt hat und alles unternommen hat, dass es ihr besser geht. Endlich kann sie auch selbst Entscheidungen treffen und kommt Jim auch näher – ihr erster Kuss passiert und gerade Jims Kollegin sieht diesen.

Doch plötzlich reicht es Thea nicht mehr aus sich an alles erinnern zu können – sie will die verlorene Zeit aufholen, sich frei fühlen und beschließt zu verschwinden – nach New York.

Wie soll es auch anders sein, hilft ihr Jim und auch ihre Pflegerin Rita möchte helfen und besorgt ihr das Medikament, dass sie jeden morgen pünktlich um 7 einnehmen muss.

Mein Fazit zum zweitem Leseabschnitt

Auch wenn dieser Abschnitt sehr kurz war, so ist er trotzdem wunderschön. Es ist so schön zu sehen, dass es Thea besser geht und sie endlich wieder Lebensfreude ausstrahlt. Und auch hier macht der zweite Teil neugierig auf den Rest des Buchs. Wird alles gut gehen?

Bleibt Jim der wundervolle Protagonist der er seit Seite 1 ist, oder bricht die junge Liebe der beiden auseinander?

Schafft es Delia die beiden auseinander zu bringen, oder will sie ihn sogar ganz von Thea fernhalten?

Fragen über Fragen, die hoffentlich im letzten Abschnitt des Buchs beantwortet werden.

Letzter Abschnitt der Leserunde zu Between your Words von Emma Scott

Kommen wir nun zum letzten Leseabschnitt zu Between your Words von Emma Scott. Dieser umfasst Kapitel 27 bis zum Epilog II.

In diesem letzten Leseabschnitt passiert tatsächlich noch einmal sehr viel.

Thea und Jim fahren nach New York – ein Wunsch den Thea sich schon immer erfüllen wollte.

Als sie endlich da sind ist es schon Abend, trotzdem machen sie noch einen schönen Spaziergang. Und schon als sie beide in New York angekommen sind, ist Thea von der großen und wunderschönen Stadt fasziniert.

Und so genießen die beiden die Zeit gemeinsam als Liebespaar, denn das wollen sie sein. Leider lässt Delia sie auch dort nicht in Ruhe und droht immer wieder Jim verhaften zu lassen – und so kommen sie zur Übereinstimmung sich jeden Tag bei Delia zu melden.

Leider hält das Glück der beiden nicht lange denn dann kommt die traurige Wende des Buchs. Thea bekommt einen Anruf, der ihr Leben wieder auf den Kopf stellen wird. Ihre Medikamente sind gefährlich für sie – sogar lebensgefährlich.

Denn in der Studie, die ihr Arzt unternommen hat, haben viele andere Patienten ein hohes Risiko auf einen Schlaganfall. Und so muss Thea eine Entscheidung treffen – sie hat nur die Möglichkeit das Medikament abzusetzen und dann wieder in die Amnesie zu rutschen – und das passiert dann auch ziemlich schnell. Schon am ersten morgen, an dem sie das Medikament nicht mehr nimmt, passieren ihr immer wieder kleine Pausen. Doch trotzdem bleibt Jim auch in dieser schwierigen Zeit bei ihr und unterstützt sie. Ich finde es so schön das Jim alles für Thea tun würde und bei jeder ihrer Entscheidung hinter ihr steht.

Und so entscheiden beide, dass sie trotz Theas Schicksal für immer zusammen sein wollen und möchten eigentlich noch am selben Tag heiraten. Doch dann kommen Theas Neustarts immer öfter und so bleibt beiden nichts anderes übrig als Delia zur Hilfe zu holen.

Dann überschlagen sich ein wenig die Ereignisse, Thea geht es immer schlechter und als sie wieder im Sanatorium angekommen sind – hat sie wieder lange und viele Ausfälle. Jim hatte ihr versprochen egal was passiert bei ihr zu bleiben – doch Delia verbietet es ihm und droht wieder mit Gefängnis. Und so muss Thea das allein mit sich ausmachen – obwohl ihre Schwester bei ihr ist.

Doch als Thea mitbekommt das Jim weg ist, werden die Anfälle schlimmer und Delia bleibt nichts anderes übrig als ihn wieder in ihr Leben zu lassen. Und nun kommt die erste Stelle, die ich nicht so ganz verstanden habe, Delia spricht mit Jim und sagt dass sie nicht mehr kann und Thea in seine Obhut abgibt. Aber warum so plötzlich? Das ganze Buch über hat sie sich dagegen gesträubt und Jim immer wieder bezichtigt Thea nur aus einem Grunde helfen zu wollen – und nun plötzlich gibt sie ihm die Pflegeerlaubnis. Das kam mir dann ein bisschen zu plötzlich. Aber gut, vielleicht war sie wirklich am Ende und hat mitbekommen das Jim nur das beste für ihre Schwester will.

Und so kommt es das ab dann Jim wieder jeden Tag bei ihr ist und sie auch wieder im Sanatorium besucht.

Als nächstes geht es dann mit beiden Epilogen weiter.

Epilog I

Epilog I erzählt die Geschichte von Jim weiter. Er ist bei Thea geblieben und lebt trotzdem sein Leben weiter. Jim hat etwas aus seinem Leben gemacht, so wie er es Thea versprochen hat. Er arbeitet nun mit Kindern zusammen, die dasselbe Problem mit Stottern hat, wie er. Außerdem singt er öfter in einer Bar in dem kleinen Ort, wo er wohnt.

Und doch ist er jeden Tag bei Thea – genauso wie am Tag vor ihrer OP. Man hat herausgefunden was mit dem Medikament nicht gepasst hat und da Jim nun ihr gesetzlicher Betreuer ist, hat er sofort zugestimmt als es ein neues Medikament gab.

Ich habe allerdings das Gefühl das Theas Amnesie diesmal nicht so schlimm ist wie am Anfang des Buchs, denn sie erinnert sich daran, dass sie mit Jim zusammen ist und auch sonst wirkt sie glücklich trotz ihres Zustands.

Epilog II

Dieser Epilog ist meiner Meinung nach überflüssig und hätte nicht sein müssen. Wir springen wieder in der Zeit 10 Jahre nach vorn zu einer Vernissage zu der Thea eingeladen hat. In der Vernissage werden Bilder von Thea ausgestellt, die sie in der ganzen Zeit der Amnesie und danach gemalt hat.

Jim hat seinen Abschluss gemacht und seine eigene Praxis, sie haben einen Sohn bekommen. Das Verhältnis zu ihrer Schwester Delia hat sich zwar verbessert, aber so richtig liebevoll gehen sie immer noch nicht miteinander um.

Und nun 10 Jahre nachdem ihr Leben von vorn angefangen hat, ihr Mann Jim seine eigene Praxis hat und sie einen Sohn bekommen haben, erzählt Thea ihm, dass sie ein zweites mal schwanger ist, obwohl die Chancen dafür nicht so gut stehen.

Dieser Epilog ist zwar ein sehr schöner Abschluss und es ist schön zu erfahren, wie es mit den beiden weiter geht, aber trotzdem hätte es auch nach dem ersten Epilog enden können.

Mein Fazit zum Buch Between your Words von Emma Scott  

Mit Between your Words ist Emma Scott wieder ein Meisterwerk aus der Feder entsprungen.

Die beiden Protagonisten waren wie in den vorherigen Büchern wieder besonders und einzigartig. Theas Schicksal ist einfach schlimm gewesen und trotzdem hat sie irgendwie das beste daraus gemacht.

Kommen wir nun zu dem wundervollen Jim, einfach nur wow was sich Emma Scott da für ihren Protagonisten einfallen lassen hat. Jim war wundervoll, er war der einzige der von Anfang nur das beste für Thea wollte und er war zu jeder Zeit selbstlos. Allein was er für eine schwierige Kindheit hatte, immer wieder zu einer anderen Familie abgeschoben zu werden und sich nie richtig aufgenommen zu fühlen, muss wirklich schrecklich sein. Umso schöner finde ich es wie sehr er sich um Thea kümmert. Er ist das ganze Buch über einen großartigen Protagonisten gewesen. Wie ihr seht mag ich ihn sehr.

Aber auch Thea hat Emma Scott großartig beschrieben. Wie ich oben schon beschrieben habe, muss es schrecklich sein immer nur 5 Minuten zu haben, bis es für sie neu anfängt. Und trotzdem hat sie, nachdem Jim auf sie aufgepasst hat nie den Lebensmut verloren und man konnte sehr gut sehen, dass sie mit ihm aufgeblüht ist.

Alles in allem war Between your Words (hier kommst Du zu meiner Buchvorstellung) ein super tolles und sehr emotionales Buch, das aber kein unnötiges Drama brauchte, um interessant zu sein.

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