Never Doubt

Autor: Emma Scott
Genre: New Adult Roman
Erscheinungsjahr: 2020
Verlag: LYX Verlag
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Inhaltsverzeichnis

Für Sie ist Harmony ein Neuanfang- für Ihn ist es ein Gefängnis und er kann es gar nicht erwarten von dort zu verschwinden. Willow und Isaac könnten eigentlich unterschiedlicher nicht sein. Sie kommt aus reichem Hause und hat New York verlassen müssen, weil ihr Vater versetzt wurde – und er wohnt mit seinem alkoholkranken Vater in einem heruntergekommenen Trailer.

Und doch schon beim ersten Zusammentreffen verbindet die beiden etwas und Isaac sieht von Anfang an das Willow eine Geschichte zu erzählen hat. Und so haben beide dann doch etwas gemeinsam – die liebe zum Theater und die Gabe mit genau diesem ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Meine Buchrezension zu Never Doubt

Never Doubt ist das erste Buch was ich von der Autorin Emma Scott gelesen habe. Emma Scott schreibt sehr flüssig, lebendig und poetisch und man hat tatsächlich das Gefühl das diese Geschichte eine wirkliche Geschichte erzählt. Mit Charakteren die irgendwie nahbarer waren, mit richtigen und ernst zunehmenden Problemen und so hat mich dieses Buch wirklich sprachlos hinterlassen. Man konnte so sehr mit Willow mitfühlen und ich fand es fantastisch wie die Autorin so ein ernstes Thema in so herzergreifende Worte fassen konnte. Am Anfang habe ich zwar etwas gebraucht um in die Geschichte der beiden rein zu kommen , aber dann konnte ich das Buch gar nicht mehr weg legen.

Willow ist mir schon am Anfang ans Herz gewachsen, sie kommt in dieser Geschichte so stark herüber und das obwohl ihr so schreckliches Leid angetan wurde. Und  ich kann Willow auch irgendwie verstehen dass sie so lange mit diesem schrecklichen Ereignis hinter dem Berg gehalten hat, denn ist es bei uns Frauen leider immer noch schwer in manchen Dingen Gerechtigkeit zu erlangen. Und so ist es auch bei Willow, sie glaubt das ihre Eltern ihr nach einem halben Jahr , nachdem es passiert ist, eh nicht mehr glauben und so behält sie es lieber für sich. Und versucht mit dem Schmerz zu leben. Nur Isaac kann ihre Mauern nach und nach niederfielen.

Auch Isaac hatte es bis er Willow kennengelernt hat nicht leicht gehabt im Leben ,erst ist seine Mutter gestorben und dann ist sein Vater alkoholkrank geworden. Doch gerade deshalb finde ich ihn  gleich sympathisch. Ich finde man merkt  gleich von Anfang an, dass die beiden in ihrem Leben oft kämpfen müssen. Und zugleich merkt man aber auch die Anziehungskraft zwischen den beiden , denn Isaac merkt von Anfang an dass Willow etwas schreckliches passiert sein muss. Und so ist er auch der erste bei dem Sie wieder das ungezwungene Mädchen sein kann und öffnet sich ihm dann ganz.

Ich finde es sehr schön dass das Theaterstück von William Shakespeare mit eingebunden wurde, denn nur so kann Willow ihre Geschichte erzählen, ohne dabei ihre eigenen Worte zu benutzen. Die Message die dieses Buch verbreitet finde ich sehr schön und wichtig, denn niemand muss mit seinem Schmerz alleine dastehen.  Und das hat die Autorin wunderbar auf den Punkt gebracht.

Die Charaktere

Willow

Ihr ist etwas schreckliches passiert und trotzdem versucht sie täglich nach vorn zu schauen, aber die Dunkelheit verschlingt sie immer mehr. Deshalb kommt ihr der Umzug ihrer Eltern nach Harmony doch ganz recht, denn dort versucht sie ein neues Leben anzufangen.

Und so bewirbt sie sich an der neuen Schule als Ophelia in dem Stück Hamlet, denn nur so kann sie ein Teil ihrer Geschichte erzählen, ohne ihre eigenen Worte zu benutzen. Und so legt sie all ihren Schmerz in ihre Worte und hofft doch inständig gehört zu werden.

Ich finde Willow ist sehr mutig, unerschütterlich und zugleich wahnsinnig verletzlich.

Isaac

Isaac ist auf den ersten Blick das wandelnde Klischee, er raucht, er ist geheimnisvoll und es gibt mehr als ein Gerücht über seine kriminelle Vergangenheit und seine Gewaltausbrüche. Doch wenn man hinter die  undurchdringlichen Fassade blickt,  ist er ein junger Mann, der nicht bereit ist, seinen gewalttätigen Vater aufzugeben. Er  möchte gehen, weg von diesem Leben,  um Geld zu verdienen – damit er seinem Vater aus dem Loch holt, in dem dieser sich befindet.

Mehr als einmal ist Isaac hin und hergerissen zwischen kindlicher Liebe und gnadenlosen Hass. Am Ende gewinnt stets sein Herz, obwohl es mehr als einmal Prügel setzt. Jeder kennt die Gerüchte um Isaac, aber kaum jemand macht sich die Mühe, den Wahrheitsgehalt in Erfahrung zu bringen – bis auf Willow. Sie sieht ihn von Anfang an mit anderen Augen.

Mein Fazit zu Never Doubt

Emma Scott hat mich mit ihrem Buch „Never Doubt“  und dieser berührenden Geschichte in den Bann gezogen und mich nicht so schnell wieder loslassen wird. Für mich ist es tatsächlich ein Jahreshighlight und ich kann es nur jedem ans Herz legen es auch zu lesen und die beiden ein Stückweit auf ihrem Weg zu begleiten.

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