Morgane Moncomble Back to Us - Mein Fazit zur gemeinsamen Leserunden
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Inhaltsverzeichnis

Leserunde zu Back to Us von Morgane Moncomble

Ich habe in einer Blogger – Leserunde, zusammen mit anderen Buchliebhabern, das Buch Back to Us von Morgane Moncomble gelesen.

Morgane Moncomble, die du vielleicht schon aus dem Buch Never too Late (hier kommst du zu meiner Rezension) kennst. Doch kommen wir zurück zu ihrem neusten Buch.

Dieses Buch ist etwas Besonderes, denn es ist in Staffeln und Folgen geteilt und jede Folge hat ihr eigenes Lied. Die Lieder sind alle von Koreanischen Sängern, denn dieses Buch ist an die K-Pop Szene angelehnt.

In diesem Buch geht es um Fleur und Aaron, die sich schon aus Kindertagen kennen und sich früher einmal geliebt haben. Doch dann scheinen sie sich aus den Augen verloren zu haben und treffen dann zufällig bei einem Vorstellungsgespräch von Fleur aufeinander. Doch beide haben sich in unterschiedliche Richtungen weiterentwickelt.

Erster Leseabschnitt zu Back to Us

Im ersten Leseabschnitt haben wir die Staffel 1 und die Folgen 1 bis 10 gelesen. Ich finde es spannend, dass dieses Buch anders aufgebaut ist als die, die ich schon gelesen habe. Zu jeder Folge gibt es ein passendes Lied und eine Überschrift, die das Kapitel zusammenfasst.

In den ersten Folgen lernen wir die junge Fleur und den jungen Aaron kennen und erfahren etwas über die Freundschaft die sie als Kinder hatten. Ich hatte das Gefühl, dass Fleur etwas besessen von Aaron ist und konnte auch folgendes Zitat nicht nachvollziehen.

„Ich liebe dich mit all meinen Tentakeln“

Fleur im Buch „Back to Us“

Auch finde ich Fleurs Persönlichkeit etwas gewöhnungsbedürftig, warum kommt es oft so rüber, als könnte sie sich nicht selbst lieben. Sie kann kein Kompliment, selbst das nicht, was von ihrem Papa kommt annehmen und ist auch nicht gut sich selbst gegenüber. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie sich viel zu wenig zutraut., deshalb will sie auch erst nicht zu dem Vorstellungsgespräch bei Abisoft gehen, doch ihre beiden Freundinnen überzeugen sie zum Glück.

Von Aaron erfährt man in den ersten Folgen noch nicht ganz so viel. Er ist eigenbrötlerisch geworden, hat keine richtigen Freunde und lebt etwas in seiner Welt. Er kommt aus einem liebevollen Elternhaus, hatte aber nie sonderlich viel Geld, weshalb er stolz auf sich ist, etwas aus sich gemacht zu haben und Grafikdesigner geworden ist. Damit konnte er seinen Eltern den Traum eines kleinen Häuschen erfüllen.

Aaron und Fleur treffen dann das erste Mal zu Fleurs Vorstellungsgespräch wieder aufeinander. Als Fleur seinen Namen hört, kann sie es gar nicht glauben, sie steht ihrer ersten Liebe gegenüber. Doch er scheint sie nicht zu erkennen, oder er will sie nicht erkennen. Denn im Laufe der Kapitel kommt es immer öfter zu Situationen, in denen er sich an sie erinnert, obwohl er Fleur laut seiner Mutter endlich vergessen soll. Im Buch wird es dann so geschildert, dass er am Ende besessen von ihr zu sein scheint.

Ich kann es allerdings auch nachvollziehen, wenn er sie nicht wieder erkannt hat, denn sie haben sich ganze 16 Jahre lang nicht gesehen. Auch wenn man mal in diese Person verliebt war, so ändern sich Menschen in 16 Jahren noch sehr und werden erwachsen.

Aus Aaron ist leider ein griesgrämiger Mann geworden und ich hoffe wirklich sehr, dass man vielleicht noch erfährt, wieso er so geworden ist.

Mir stellt sich trotzdem die Frage, ob er sie erkannt hat oder nicht, denn das konnte ich noch nicht so ganz herauslesen.

Mein Fazit zum ersten Leseabschnitt

Morgane Moncomble schreibt auf jedenfall flüssig und ich habe diesen ersten Abschnitt in einem Rutsch durchgelesen. Auch das Setting, nämlich Paris finde ich sehr schön. Leider bin ich mit beiden Protagonisten noch nicht so warm geworden, hoffe aber, dass es sich ändert, wenn ich mehr über die Umstände erfahre, wieso sie beide so geworden sind.

Zweiter Leseabschnitt zu Back to Us

Im zweiten Leseabschnitt haben wir Folge 11 bis Folge 21 gelesen.

Dieser Abschnitt hat mir besser gefallen, es ist mehr passiert und man hat beide Protagonisten besser kennengelernt.

Ich finde es sehr schön, dass Aaron endlich ein bisschen aus seinem Schneckenhaus herauskommt und sich auf die Sache mit Fleur einlässt.
Schade finde ich es, dass Fleur weiterhin verheimlicht, dass sie seine Fleur von früher ist, denn man sieht ja das Aaron sie sucht und um jeden Preis finden möchte.

Man merkt auch dass Aaron offener zu seinen Arbeitskollegen wird, seitdem er Fleur gefragt hat, ob sie seine Freundin sein möchte.
Diese Stelle finde ich besonders süß geschrieben, denn das kennt man von offensichtlich erwachsenen Menschen ja nicht mehr.

Ich finde es in Back to Us gut, dass die Geschichte nicht vorhersehbar ist und man irgendwie immer überrascht wird. Trotzdem bin ich schon sehr gespannt wie die Geschichte um Aaron und Fleur weitergeht. Es ist schön zu sehen, dass Lilas (Fleur) immer noch in schwierigen Momenten bei ihm ist und dass sie ihn bei der Panikattacke auf der Straße beisteht. Ich habe generell das Gefühl, dass er nur Lilas an sich heranlässt, so als spüre er ganz tief in sich wer sie eigentlich ist.

Auch dass er sich von ihr das Schwimmen beibringen lassen will, beweist das er ihr sehr vertraut, auch wenn er in anderen Dingen sehr unbeholfen ist, wie man ja an der Schwimmbadszene gesehen hat. Das fand ich wirklich sehr süß.

Auf die Auflösung, warum die Mutter von Aaron versucht ihm einzureden, dass er früher besessen von Fleur war, bin ich auch schon sehr gespannt, denn ich glaube hinter der Sache steckt mehr als man vermuten kann.

Mein Fazit zum zweiten Leseabschnitt

Es ist schön zu sehen, dass Aaron aus sich herauskommt. Dieser Abschnitt hat mir tatsächlich besser gefallen als der erste und ich bin sehr gespannt was noch passiert und wie es mit der Geschichte zwischen Fleur und Aaron weitergeht.

Dritter Leseabschnitt zu Back to Us

Im dritten Leseabschnitt haben wir Staffel 2 Folge 1 bis Folge 10 gelesen. Dieser Abschnitt hatte es für mich in sich.

Man hat das erste Mal erfahren wieso sich Aaron an manche Dinge nicht erinnern kann und für alle wichtigen Dinge in seinem Zimmer überall Post -Ist kleben hat. Also ist das dann auch für mich die Auflösung dafür, dass er Fleur am ersten Tag ihrer neuen Arbeit gar nicht erkannt haben kann.

Auch in diesem Abschnitt kommen die beiden sich näher und sie müssen beide nach Köln zur Comic Con reisen. Fleur hat ihr Webtool weitergeschrieben und wieder veröffentlich und siehe da Aaron liest diese zufällig und da fällt es ihm wie Schuppen von den Augen – Lilas ist Fleur.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich diese Auflösung etwas lahm finde, denn das Buch ist wirklich ein besonderes, aber das war mir zu einfach. Auch das Aaron das einfach so hinzunehmen scheint und sie danach dann erstmal miteinander schlafen, fand ich etwas komisch. Ich persönlich hätte danach dann erstmal Redebedarf und würde mich ihr nicht an den Hals werfen. Sie hat es die ganze Zeit für sich behalten und er ist nicht mal sauer?

Und trotzdem ist für mich die Sache mit dem Gedächtnis noch sehr interessant. Warum hat er ständig diesen Alptraum mit dem Wald, Angst vorm Tod und sieht in diesem Zusammenhang dann immer Fleur vor sich? Und wieso verheimlicht seine Mutter ihm etwas und wechselt ständig das Thema, wenn er damit anfängt? Wieso wäre er fast gestorben?

Mein Fazit zum dritten Abschnitt

Dieser Abschnitt hat mich mit vielen Fragen zurückgelassen und ich bin sehr gespannt wie alles zusammenhängt und man diese Geschichte zu Ende bringen will.

Letzter Leseabschnitt zu Back to Us

Im letzten Leseabschnitt haben wir nun von Folge 11 bis zum Ende des Buchs gelesen. Ich muss aber ehrlich sagen das auch dieser Abschnitt es in sich hatte, sogar noch mehr als der vorherige.

Im letzten Abschnitt ist mir ehrlich gesagt zu viel passiert. Ich kann schon verstehen, dass die Autorin ihre Geschichte zu Ende erzählen wollte, aber das alles in die letzten 7 Kapitel zu quetschen fand ich nicht so schön. Dann hätte man etwas davon schon vorher auflösen müssen.

Wir erfahren nun endlich was damals passiert ist – die beiden sind im Wald spazieren gegangen, haben sich verlaufen und da war plötzlich ein Mann der Fleur entführen wollte. Allein schon diese Idee ist schon krass, aber dann kommt Aaron, will Fleur helfen und schlägt den Mann mit einem Stock. So kann Fleur sich befreien und beide laufen los – doch Aaron stolpert und der Mann schnappt sich ihm und entführt ihn. Er bleibt für 6 Tage verschwunden, bei dem Mann zu Hause in einem Schrank eingesperrt und als die Polizei Aaron befreien will, erschießt er sich. Das ist schon sehr harter Tobak finde ich.

Danach steht er total neben sich, was ja aber für ein 8-Jährigen total normal ist und als Fleur ihn dann besuchen will, wird er laut gegenüber ihr. Seine Familie zieht aus dem Dorf weg und seine Mutter will dieses Geschehnis am liebsten unter den Teppich kehren.
Deshalb leidet er auch 16 Jahre später darunter, weil er nie mit einem Psychologen über das Geschehnis gesprochen hat und es einfach nicht verarbeiten konnte. Später diagnostiziert man ihm dann eine posttraumatische Belastungsstörung und weil er nie mit einem Arzt gesprochen hat, hat sein Gehirn Teile davon verdrängt.

Also an so eine schreckliche Auflösung der Geschichte hätte ich tatsächlich nicht gedacht. Am Ende denke ich kann ich Fleur doch verstehen, dass sie ihm es nicht gleich erzählt hat, denn das wäre tatsächlich zu viel für ihn gewesen. Seine Mutter kann ich im Gegensatz dazu gar nicht verstehen, wieso ist sie nie mit ihm zu einem Arzt gegangen, wie schrecklich muss es für ein kleines Kind sein so etwas durchzumachen, ohne professionelle Hilfe zu bekommen.

Im letzten Abschnitt wird es dann auch noch mit seiner Familie aufgeklärt, leider ist seine Mutter auch da nicht einsichtig, sondern sagt dass sie es nochmal so machen würde. Da kann ich auch verstehen, dass Aaron sauer ist.

Natürlich nimmt er auch Fleur die ganze Sache ziemlich böse, aber ganz tief in sich drinnen weiß er trotzdem noch, dass er sie liebt und so kommt es dass die beiden natürlich wieder zueinander finden.

Wie das passiert, finde ich auch sehr schön, er zeigt ihr seine Einträge in seinem Tagebuch und dort steht drin, dass er sie schon vom ersten Tag an sehr anziehend fand, es aber nie so richtig einordnen konnte.

Mein Fazit zum Buch Back to Us von Morgane Moncomble

Dieses Buch hat mich tatsächlich überrascht, denn dies war das erste mal das ich so eine besondere Geschichte gelesen habe. Auch das dieses Buch in Staffeln und Folgen aufgeteilt ist, fand ich sehr interessant.

Die Protagonisten waren beide gut ausgearbeitet, wobei ich Aarons Persönlichkeit interessanter fand.

Die Geschichte der beiden war ein ständiges Auf und Ab, trotzdem wollte ich in jedem Kapitel wissen was sich hinter Aarons „Problem“ verbirgt und wurde am Ende nicht enttäuscht.

Back to Us hat es in sich und behandelt ein wirklich sehr ernstes Thema und was mit der Person passieren kann, wenn dieses nicht behandelt wird. Einzig allein seine Mutter fand ich schrecklich, denn sie hat die Fehler immer bei anderen, zum Beispiel Fleur gesucht, anstatt mal nachzudenken das es besser gewesen wäre mit seinem Kind zum Psychologen zu gehen – egal was dann die anderen sagen.

Mein zweiter Kritikpunkt ist das Fleur zwar interessant beschrieben ist, es mich allerdings gestört hat das sie über keinerlei Selbstbewusstsein verfügt. Selbst als ihre zwei Väter sie gelobt haben, konnte sie es nicht annehmen, was sehr schade ist. Leider wird das im Buch auch recht plump aufgeklärt, nämlich dass es ein Missverständnis zwischen ihren Eltern und ihr ist. Generell habe ich da Gefühl, das es im Buch öfter einfach daran gescheitert ist, dass nicht geredet wurde, sondern alles lieber in sich hineingefressen wurde.

Das ist sehr schade.

Trotzdem war es ein gutes Buch mit einem interessantem und trotzdem schwierigem Thema. Mich hat nur das auf und ab im Buch gestört und das man hätte viele Sachen mit einfachem Reden hätte klären können.

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