All In – Zwei Versprechen

Autor: Emma Scott
Genre: New Adult Roman
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: LYX Verlag
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Inhaltsverzeichnis

Nach dem Tod von Jonah stürzen Theo und Kacey in ein tiefes Loch, aus dem sich beide nur gemeinsam erlösen können. Kacey verschwindet in einer Nacht einfach so nach New Orleans um dort einen Job als Sängerin anzunehmen, denn alles ist für sie besser als in Las Vegas zu bleiben. Denn Las Vegas ist voll mit Erinnerungen von Jonah.

Auch Theo geht es seit dem Tod seines Bruders nicht gut und auch er vergräbt sich in Arbeit – nur damit er den Schmerz nicht fühlen muss, der tief in ihm sitzt.

Doch als der Alkohol Kacey Leben fast auseinander reist, ist Theo es der zu ihr geeilt kommt um sie zu retten.

Und plötzlich merken beide das die Versprechen die sie Jonah geben mussten, vielleicht doch nicht so schwer sind zu erfüllen.

Meine Buchrezension zu All In – Zwei Versprechen

All In – Zwei Versprechen ist der zweite Teil der All In Reihe von Emma Scott.  Den ersten Teil All In – Tausend Augenblicke habe ich ja sehr schnell ausgelesen gehabt. Und auch dieser Teil hatte es in sich. Generell ist Emma Scott wirklich sehr gut darin so traurige Geschichten zu schreiben. Auch dieser Teil fing sehr traurig an. Kacey verschwindet in einer Nacht plötzlich nach New Orleans und singt dann fast jeden Abend in einer Bar ihre selbstgeschriebenen Lieder.

Doch sie hat wieder angefangen zu trinken, weshalb man sie „Die Ertrunkene“ nennt, doch nur mit Alkohol kann sie den starken Schmerz bezwingen , der sie jeden Abend überkommt. Ihr Freund Big E erkennt das sie dringend Hilfe braucht und so ruft er Theo an, der sofort alles stehen und liegen lässt um ihr zu helfen.

Denn auch wenn er mittlerweile BWL studiert um sein eigenes Tattoo Studio eröffnen zu können, würde er für Kacey (seine heimliche Liebe) alles tun. Und so reist er nach New Orleans um sie zu retten.

Ich kann Kaceys Trauer sehr gut nachvollziehen und habe auch im zweite Teil sehr mit ihr mitgelitten. Auch in diesem Buch hat mir mehrmals mein Herz sehr weh getan. Die Geschichte ist sehr emotional geschrieben.

Jedoch fand ich hier vieles zu sehr vorhersehbar. Die Liebesgeschichte zwischen Kacey und Theo entwickelt sich doch recht schnell und man erfährt nicht so richtig ob es nun wegen der Trauer oder doch wegen Anziehung der beiden war. Ja, wir wussten schon aus dem ersten Teil dass Theo in Kacey verleibt ist, aber trotzdem ging es dann recht schnell. Keine Frage die Geschichte ist trotzdem sehr gut, aber an manchen Stellen dachte ich mir dann „hm okay“.

Schön fand ich dass die Gefühlsebene eine größere Rolle als der gemeinsame Sex zu spielen scheint, was ich bei Band 1 kritisiert habe.

Meiner Meinung nach hätte auch der Teil mit dem schwanger sein und das sie dann eine Fehlgeburt hatte, nicht sein müssen. Das sie schwanger ist, kam mir so recht schnell noch eingeschoben vor, so nach dem Motto wir müssen die Spannungskurve noch ein wenig hochheben. Das ganze Buch war aber bei weitem nicht mehr so emotional aufwühlend wie All In – Tausend Augenblicke. Das kann man jetzt als positiv oder negativ werten. Ich persönlich muss sagen, dass mir der erste Band durch die Tragik dahinter weitaus mehr im Gedächtnis bleiben wird, als All In – Zwei Versprechen.

Mein Fazit zu All In – Zwei VerE

Emma Scott schaffte es auch dieses Mal mich schnell an das Buch zu fesseln. Die Kapitel wechseln zwischen Theos und Kaceys Perspektive und sind recht kurz. So kann man sich doch immer mal wieder sagen „Ein Kapitel noch“ und Ruck Zuck sind es dann doch schnell 50 Seiten. Der Schreibstil ist flüssig und die Worte, die Scott wählt, sehr schön.

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